Jugend
Gute Chancen auf ein Schnupper-Praktikum
20 Unternehmen, 200 Besucher und eine glückliche Ko-Organisatorin. Die sechste Auflage der Rheinstettener Ausbildungsbörse in der Aula der Schwarzwaldschule Forchheim war auch 2011 einmal mehr ein Publikumsmagnet. „Die Resonanz ist hervorragend“, freute sich Antje Hein, Pressesprecherin des Ausrichters, des CDU-Stadtverbandes Rheinstetten. „Man merkt“, fügte Hein an, „dass sich die Ausbildungsbörse hier mittlerweile etabliert hat“. Mit dem Team um Werner Marzluf, Willi Deck, Viola Ferrenberg und Antje Hein wurde einmal mehr das Ziel: „Jungen Menschen eine Plattform zum Austausch mit Unternehmen bieten“ ,erreicht. Und natürlich galt es für die zahlreichen Schüler, sich um ein Praktikum zu bemühen. 20 Betriebe aus Einzelhandel, Dienstleistung und Handwerk stellten sich und ihre Arbeit auf der Ausbildungsbörse vor. Die Schüler – vornehmlich aus der achten und neunten Klasse – hatten die Möglichkeit, mit den Unternehmen zwecks Praktika in Kontakt zu treten.
„Das Wichtigste ist, dass sich die Schüler mit den Berufen auseinandersetzen“, findet Christian Schwörer. Der Elektrotechniker-Meister ist Mitglied des Gewerbevereins Rheinstetten. Gemeinsam mit Zimmermann Willi Osen informierte er die Jugendlichen unter dem Motto „Proof your Beruf“ über die Möglichkeit, Praktika in Rheinstettener Betrieben zu bekommen. Der Gewerbeverein bietet ihnen eine sogenannte „Schnupper-Lehre“ an.
„Die Schüler können ein, zwei Wochen in einem Betrieb mitarbeiten und herausfinden, ob der Beruf für sie geeignet ist“, erklärte Schwörer. Mit Osen verteilte er Handzettel mit einer Hotline, unter der sich junge Menschen für ein solches Schnupper-Praktikum bewerben können. „Dabei geht es vor allem um die Erfahrung im Job“, so Schwörer, „nicht um’s Geld“. Gehalt bekommen die Schnupper-Praktikanten keines, lediglich eine Aufwandsentschädigung. Und eine Bescheinigung für spätere Bewerbungen, die „sehr nützlich sein kann“, wie Schwörer betont.
Neben dem Gewerbeverein und der Stadtverwaltung Rheinstetten waren unter anderem auch die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, die Spar- und Kreditbank Rheinstetten (SKB) Siemens, Edeka und das KIT mit einem Stand vertreten. „Für uns ein Pflichttermin – wir waren bislang jedes Jahr hier“, sagt KIT-Mitarbeiter Wolfgang Heneka. „Wir rekrutieren hier unseren Nachwuchs“, ergänzt er lachend. „Kann ich bei euch ein Praktikum machen?“ sei die häufigste Frage an sie gewesen, ist Nathalie Dienst von der SKB aufgefallen. Und schon kommt Matthias, 15 Jahre, um’s Eck und stellt eben jene Frage. „Ich finde die Ausbildungsbörse klasse“, sagt er. „Ich weiß noch nicht genau, was ich später beruflich machen will. Hier kann ich es rausfinden“. (m.f.G.d.BNN)
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