Sie sorgte gleich von Beginn an für ein volles Haus in der Aula der Forcheimer Schwarzwaldschule. Eine große Zahl von Schülern und Eltern informierte sich und suchte das persönliche Gespräch. „Start frei für den Einstieg ins Berufsleben“ lautete das Motto. Dass der Start glatt verläuft, dazu wollten die Organisatoren der Börse vom Rheinstettener CDU-Stadtverband zusammen mit Schulen und Firmen beitragen.
„Ausbildung ist ein wichtiges Gut, besonders in Krisenzeiten“, meinte Werner Marzluf vom Organisationsteam. Die Teilnahme an der Börse zeige, dass auch den Firmen die Jugend am Herzen liege, so Marzluf. 37 Handwerksbetriebe, Unternehmen und Behörden aus Rheinstet-ten, Karlsruhe und der Region waren vertreten, noch mehr als im vergangenen Jahr. An vielen Ständen gaben auch aktuelle Auszubildende Auskunft. „Viele halten uns seit fünf Jahren die Treue“, freute sich die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Viola Ferrenberg. Neu dabei waren unter anderem die Handwerkskammer und die Arbeitsagentur.
Eine Möglichkeit, sich frühzeitig kundig zu machen, bietet die Orientierung während eines Praktikums. Praktika sind an allen weiterführenden Schulen obligatorisch, aber auch in den Ferien möglich. Informationen über Praktikumsplätze gab es ebenfalls aus erster Hand. Außer dem einen Wunschberuf sollten Jugendliche noch weitere Möglichkeiten in Betracht ziehen, meinte etwa Helmut Arbogast, Lehrstellenvermittler von der Karlsruher Handwerkskammer. „Weißt Du schon, was Du machen willst?“ fragte er die Schüler und hatte Tipps parat, welche Ausbildungsberufe im Handwerk möglicherweise in Frage kommen.
Wer nach der Schule zuerst einmal eine Lehre macht, habe einen Abschluss in der Hand, der zu einem Beruf qualifiziert, sagte Hans-Dieter Riedel vom Karlsruher KIT, das 16 Ausbildungsgänge anbietet. Die Möglichkeit, etwa die Fachhochschulreife zu machen und dann zu studieren, bestehe anschließend immer noch. Die Präsenz bei Messen wie der Rheinstettener Ausbildungsbörse sei für die Polizei wichtig, meinte Norbert Scharer vom Polizeipräsidium Karlsruhe. Denn bewerben könnten sich Interessierte „ab Realschulbaschluss aufwärts.“ Zudem biete die Polizei zahlreiche Praktika an, ergänzte er. „Dabei sollen die Schüler sehen, wie es wirklich bei uns zugeht. Es nützt nichts, wenn sie sich bei der Berufswahl falsch orientieren.“
Der Gewerbeverein Rheinstetten möchte gleichfalls junge Leute bei der Suche nach dem richtigen Beruf unterstützen. Er machte auf sein Projekt „Proof you Beruf“ aufmerksam, die Vermittlung von Schnupperlehren. Weitere Kontakte zu Firmen sowie Tipps zur Recherche im Internet vermittelte die CDU.
(mfGdBNN)












| < Zurück | Weiter > |
|---|





